Stuhlbauzentrum Rabenau

Rabenau trägt den Beinamen „Stuhlbauerstadt“. 1720 notierte Adam Friedrich Zürner, der Landvermesser von Sachsens Kurfürst August dem Starken, auf seinen Reisen:

 

„Rabenau, hier ist merkwürdig, dass fast alle Einwohner Stuhlmacher sind, die hölzerne Lehnen zu Stühlen machen, auch geflochtene englische, geschnitzte und andere feine Stühle, schon über 100 Jahre, darunter 100 Dutzend jährlich nach Dresden, Freiberg, Magdeburg, Berlin und Hamburg geschickt werden.“

 

Bis heute hat sich Rabenau als Zentrum des handwerklichen Stuhlbaus in Sachsen behauptet. Mehr noch: Wie in keiner anderen Region Deutschlands ist hier die traditionelle Stuhlbaukunst erhalten geblieben.